Länder- und Kulturunterschiede im E-Commerce

Neue Vertriebsgebiete stellen das Unternehmen oftmals vor Herausforderungen. 7thSENSE zeigt, auf welche Faktoren in bestimmten Gebieten zu achten ist

Jedes Land hat eigene Gesetze und Regeln, Bräuche und Einkaufsgewohnheiten, welche das Online-Shopping rund um den Globus spürbar beeinflussen. Aus diesem Grund ist es wichtig sowohl die Funktionen als auch das Erscheinungsbild der eigenen E-Commerce-Plattform an das Zielland anzupassen und somit die Käufer optimal anzusprechen. Wir von 7thSENSE haben uns die Mühe gemacht Ihnen ein paar Ausschnitte zu präsentieren, worauf Sie beim E-Commerce in Nord- und Süd-Amerika, Asien, Australien und Europa achten sollten.

 

Nordamerika

Kanada

Aufgrund der Größe des Landes und der oftmals weiten Distanzen zwischen den Siedlungen sind die Lieferkosten in Kanada beinahe viermal so hoch wie in den USA.

Mexiko

Hat noch starken Nachholbedarf in Sachen E-Commerce. Dieser Wirtschaftszweig macht nur 1% der Verkäufe aus.

 

Südamerika

Argentinien

Der Zeitrahmen für Lieferungen ist in Argentinien extrem weit. Lieferzeiten von einer Woche sind keine Seltenheit, sondern die Regel.

Brasilien

Soziale Netzwerke sind in Brasilien enorm wichtig. Viele Kunden "folgen" Unternehmen und Herstellern, um neue Stile und Kollektionen bereits frühzeitig kennen zu lernen. Social-Media-Marketing ist in Brasilien enorm wichtig.

 

Europa

Deutschland

Rückgaben sind in Deutschland enorm hoch. Experten rechnen mit bis zu 50% der Bestellungen, welche zurückgegeben werden. Dies sollte bei der Kalkulation mit eingerechnet werden.

Russland

Sowohl die Conversion-Rate als auch der Preis der Einkäufe ist in Russland deutlich niedriger als im Rest Europas. Vergleicht man Russland mit Deutschland, so liegt die Conversion-Rate bei 1,9% statt wie in Deutschland bei 3.2%. Auch die Größe der Einkäufe unterscheidet sich deutlich. Der Bestellwert liegt in Deutschland bei 196,87 EUR, in Russland hingegen nur bei 90 EUR.

Großbritannien

Britische Einkäufer brechen ihre Einkäufe ungewöhnlich häufig ab. Durch eine Erinnerung an den Einkaufswagen und eine Einladung den Einkauf fortzusetzen, lassen sich diese Einkäufer aber in der Regel motivieren den Einkauf abzuschließen.

 

Asien

China

In China sind 7 % der Online-Einkäufer für über 40% des Umsatzes verantwortlich. Es gilt dementsprechend die richtige Zielgruppe zu treffen.

Indien

In Indien kaufen 80% der Online-Käufer ihre Waren nur ein, wenn Barzahlung bei Lieferung als Option verfügbar ist. Dies ist in Indien die normale Bezahlmethode.

Japan

Beinahe 17% aller Online-Verkäufe werden in Japan in Filialen des Anbieters direkt bezahlt.

Südkorea

Die Bezahlung mit Kreditkarte ist hier üblich. Im Durchschnitt hat jeder Südkoreaner fünf Kreditkarten. Im Vergleich mit den USA, wo zwei Kreditkarten der Durchschnitt ist, enorm viel.

 

Australien

In kaum einem anderen Land werden so viele Waren online eingekauft wie in Australien. 63% der Einkäufe werden online erledigt.

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