Vine

Das Twitter für Videos

Kurze Videobotschaften via Smartphone veröffentlichen und teilen, ist das erfolgreiche Konzept von Vine. Die App von Vine wurde 2013 veröffentlicht und wird bereits von 40 Millionen Menschen benutzt. Schnell wurde Twitter auf Vine aufmerksam und erwarb das Unternehmen, um mit Facebook konkurrieren zu können. Mit der App lassen sich Videos von maximal sechs Sekunden Länge aufnehmen und veröffentlichen, kontinuierlich oder mit Zwischenstopps. Diese Vines erinnern ein wenig an animierte Bilder, allerdings haben sie eine Tonspur. Ist das Vine vorbei, wird es geloopt. Twitter war auch deshalb an Vine interessiert, weil es zu den Kurznachrichten der Plattform passt.

Auch bei Vine müssen die Nutzer ein eigenes Profil anlegen. Es gibt einen Gefällt-mir-Button in Form eines Smileys. Ein Follower-System und es sind Hashtags wie bei Twitter integriert. Nach Veröffentlichung der App sorgten mehrere Updates für erweiterte Funktionen. Schließlich konnten Vines, Kurzvideos, auch auf Websites und Blogs eingebettet werden. Die Möglichkeit Aufnahmen mit der Frontkamera zu machen, vereinfachte es, Vines von sich selbst zu drehen. Auch eine Sharing-Funktion für Mitglieder der Community trägt zum wachsenden Erfolg von Vine bei. Wer möchte, kann seinen Account privat halten. 15 Themenkanäle tragen zur Übersichtlichkeit der öffentlichen Vines bei.

Vine spiegelt nicht nur den Machtkampf von Facebook und Twitter wider. Die erfolgreiche App zeigt den anhaltenden Trend zum mobilen Internet. Eine kommerzielle Nutzung ist möglich. Ein Account lässt sich schnell einrichten, sodass auch marketingrelevante Vines veröffentlicht werden können. Denkbar sind Spots auf ein angekündigtes Produkt als Start für eine Kampagne, witzige oder originelle Vines zur Stärkung einer Marke oder der Austausch von informativen Vines mit Kunden. Vines können auch auf Websites eingebettet werden, die auf einem CMS wie Typo3 oder Wordpress basieren oder auf Shoplösungen von Magento, OXID eSales oder Shopware.

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