Warum B2B E-Commerce-Angebote nicht vollständig B2C kopieren können

Der B2B E-Commerce-Markt wächst rasant. In den kommenden vier Jahren wird er vermutlich ein Volumen von 1,1 Billionen Euro weltweit haben - Tendenz auch dann noch stark steigend. Bei der Entwicklung der passenden Plattformen tendieren viele Unternehmen allerdings nach wie vor zum Einsatz von auf den B2C-Handel fokussierten Systemen. Diese ist man gewohnt, außerdem sind die entsprechenden Plattformen sehr ausgereift. Sie garantieren ein ausgezeichnetes Nutzer-Erlebnis. Allerdings fehlen B2C-Frameworks eine Reihe von Funktionen, die für den B2B-Bereich von elementarer Bedeutung sind.

So gibt es im B2C-Bereich beispielsweise zumeist viele Kunden, die sehr wenig kaufen. Im B2B-Bereich ist es genau umgekehrt. Hier kaufen sehr wenige Kunden große Mengen an Waren ein: Die B2B-Umsätze sind fast doppelt so hoch wie die entsprechenden B2C-Zahlen. Zum Problem wird dies bei der Bezahlung: B2C-Kunden zahlen direkt und erwarten ihre Bestellung. B2B-Kunden haben andere Wünsche, beispielsweise eine monatliche oder vierteljährliche Rechnungsstellung.

Im B2C-Bereich gibt es für gewöhnlich einen Benutzeraccount pro Kunde. Anders sieht es im B2B-Bereich: Gerade größere Unternehmen teilen einen Account mehreren ihrer Mitarbeiter zu. Klassische B2C-Lösungen können mit diesem Problem nur ausgesprochen schlecht umgehen: Die Nutzerfreundlichkeit leidet spätestens hier sehr deutlich.

B2C-Plattformen kommen darüber hinaus "ab Werk" häufig mit Shopping-Empfehlungen und ähnlichen Funktionen, um ihre Besucher zu weiteren Käufen zu motivieren. Für B2B-Käufer ist dieses Feature selten relevant: Sie haben ein festes Budget und wissen genau, welche Artikel sie gerade kaufen müssen. Sie möchten das entsprechende Produkt so schnell wie möglich finden. Ablenkungen durch Cross- oder Up-Selling sind hier unerwünscht und können im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass der Kunde sich einen neuen B2B-Händler sucht.

 

Die Lösung: Einzigartige B2B-Plattformen

Als Full-Service-Agentur mit langjähriger B2B-Erfahrung rät Ihnen 7thSENSE deshalb dazu, nur solche E-Commerce-Frameworks zu nutzen, die von Grund auf als B2B-Plattformen konzipiert wurden oder aber gut an die Bedürfnisse des B2B-Geschäfts anpassbar sind. Erkennbar sind jene beispielsweise daran, dass sie die nahtlose Integration von relevanter Software wie ERPs, CRMs oder PIMs gestatten.

Auf Wunsch beraten wir Sie auch über die entsprechenden Angebote von Magento, Shopware oder Hybris. Sollten Sie bereits Seiten, die mit Wordpress oder vielleicht auch Typo 3 erstellt worden sind, betreiben konzipieren wir auch gerne die Einbindung Ihres bestehenden Systems in den neuen B2B-Shop.

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