Was Ihre Kunden sehen: So verbessern Sie Ihre Webseite

Ihre Kunden sehen Ihre Webseite anders als Sie. Lernen Sie hier, was Ihre Kunden sehen und wie Sie dazu beitragen können, dass Ihre Kunden bei Ihnen kaufen.

Sobald ein potentieller Kunde sich auf Ihre Webseite begibt haben Sie lediglich einige Minuten, um ihn davon zu überzeugen, dass Sie das passende Unternehmen für Ihn sind. Die Konkurrenz ist hoch, genauso wie die Erwartungen des Kunden. Ist Ihre Webseite flexibel und unterstützt sie mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones? Nutzen Sie einen vertrauenswürdigen Provider für die Zahlung? All das hat Einfluss auf die Eindrücke, die Ihr Kunde während des Besuches auf Ihrer Webseite erhält, und die seine Entscheidungen beeinflussen.

Es gibt viele Wege, wie Sie die eigene Webseite verbessern können. Die folgende Liste zeigt die häufigsten Beispiele, wie sie von SEO-Spezialisten und Projekt-Managern vorgeschlagen werden.

 

1. Mobiles Design 

In einer Welt, in der etwa 50 Prozent der Verbindungen mit dem Internet über mobile Geräte wie das Tablet oder Smartphone, hergestellt werden, ist es nicht erstaunlich, dass ein funktionierendes mobiles Design wichtig ist. Viele Suchmaschinen wissen über dieses Kriterium Bescheid, so dass Webseiten, die auf mobilen Geräten nicht oder nur schlecht funktionieren, Punktabzug beim Listing erhalten. 

 

2. Ladegeschwindigkeit 

Häufig unterschätzt wird die Ladezeit der Webseite. Auch hier gehen Suchmaschinen teils knallhart mit der Webseite um. Dauert der Seitenaufbau oder Wechsel von einer Seite zur anderen zu lange, so gibt es Abzüge beim SEO und damit ein schlechteres Listing. Außerdem haben aber auch Ihre Nutzer etwas besseres zu tun, als auf einen Ladebildschirm zu starren. Laut verschiedenen Studien verlassen die meisten User nach etwa zwei Sekunden Ladezeit eine Seite und versuchen ihr Glück auf einer anderen Website. Ladezeiten lassen sich vor allem durch ein technisches Audit verbessern, auf dessen Basis Skripte, Datenbanken und Applikationen optimiert werden können.

 

3. Vertrauenswürdigkeit

Das Bewusstsein der Nutzer für Datenschutz im Internet ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Das Risiko, das von Phishing-Mails und Malware ausgeht, sowie aktuelle Ereignisse, bei denen Nutzer ausgespäht wurden, haben die Kunden deutlich misstrauischer gemacht. Allein der Verdacht, dass eine Webseite unseriös sein könnte, führt dazu, dass ein Besucher sie sofort wieder verlässt. Sie können hier Abhilfe schaffen, indem Sie nicht nur Ihre Seite seriös gestalten, sondern sie auch sichern. Ein SSL-Zertifikat sollte genauso wenig fehlen, wie etwa ein vertrauenswürdiges Zahlungsportal und Sicherheitszertifikate, die von den diversen Organisationen, wie etwa dem TÜV ausgegeben werden. 

 

4. Navigation

Häufig unterschätzt wird auch die Navigation. Eine einfache und übersichtliche Navigationsleiste, die Ihren Kunden schnell zeigt was Sie anbieten und wo man die Produkte findet, ist wichtig. Sicherlich können Menüs weitere Untermenüs enthalten, aber zumindest ihre wichtigsten Oberkategorien sollten gleich beim Seitenaufruf in der Navigation sichtbar sein. Außerdem sollte eine schnell zu findende Suche vorhanden sein, mit der Ihre Kunden sofort nach dem gewünschten Artikel Ausschau halten können.

 

5. Bilder

Bilder sind ein gutes Mittel, um den Verkauf zu fördern. Sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung des Kunden, da sie häufig seine einzige Möglichkeit sind, um ein gewünschtes tatsächlich zu betrachten. Sie sollten daher stets über eine ausreichende Menge an Fotos in guter Qualität und hoher Auflösung verfügen. 

 

6. Seiten-Layout 

Das Auge isst bekanntlich mit. Das gilt auch für Ihre Webseiten. Kunden wünschen eine ansprechende, seriös wirkende Webseite, möchten aber gleichzeitig auf den ersten Blick die wichtigsten Daten und Informationen erhalten. Vermeiden Sie daher eine große Zahl an Bannern und Bildern sowie Werbung, die dem Kunden nichts bringt. Vor allem immer wieder aufgehende Pop-Ups sind ein Ärgernis, das schnell dazu führt, dass Ihre Benutzer die Seite verlassen. 

 

7. E-Mail-Kampagnen

Ebenfalls von Bedeutung sind E-Mail Kampagnen. Diese werden von Shopbetreibern zwar gerne genutzt, häufig jedoch auf die falsche Art. Viele Shopbetreiber vergeuden Ihre Zeit damit, alle Kunden mit allgemeinen Werbemails zu bombardieren, die am Ende ungelesen im Papierkorb landen. Stattdessen sollten Sie sich auf wenige spezialisierte und persönliche Werbemails beschränken, die sich auch an die Bedürfnisse des Kunden richten. Schließlich ist man eher gewillt etwas zu lesen, das einen auch interessiert oder zumindest interessieren könnte. 

 

8. Checkout

Ihre Kunden verbringen unter Umständen stundenlang auf Ihrer Webseite, um das oder die passenden Produkte zu finden, die sie suchen. Ist die Kaufentscheidung jedoch erst einmal gefallen, dann muss die eigentliche Kaufabwicklung möglichst schnell gehen. Komplizierte Check-Outs und Bezahlvorgänge, abgelaufene Cookies oder Sitzungen, die den Einkaufswagen löschen, oder lange Abfolgen von Seiten und Bestätigungen führen zu Verärgerung und der Kunde verlässt den Shop vor dem Abschluss des Einkaufs. Besonders beliebt sind hier vor allem die sogenannten One-Click-Checkouts, bei denen der Nutzer mit einem Klick bestellen und bezahlen kann.

 

9. Einfacher Kontakt 

Besonders wichtig für eine gute Kundenbeziehung ist die Möglichkeit, schnell und einfach mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Haben Ihre Kunden ein Problem oder eine Frage möchten sie nicht erst lange nach einem Weg suchen Sie zu kontaktieren. Ebenfalls wichtig ist hier die Auswahl an Möglichkeiten. Eine E-Mail mag vielleicht häufig bequem sein und funktionieren, ein Kunde, der jedoch jetzt sofort eine Antwort braucht, um seinen Einkauf abzuschließen, möchte hingegen eher einen Live-Chat oder eine Telefonnummer haben. 

 

10. User Generated Content

Wichtig und doch oft unterschätzt ist auch User Generated Content auf Ihrer Seite. Darunter versteht man Inhalte, die Ihre Besucher und Kunden selbst zur Verfügung stellen. Potentielle Kunden möchten in der Regel gerne sehen, oder zumindest lesen, was ihre Kunden über Sie oder über ein Produkt sagen und wie ihre Einkaufserfahrung war. Videos und Fotos Ihrer Kunden - oder zumindest Rezensionen und Bewertungen - sind daher ein wichtiger Teil Ihres Shops, den Sie nicht vernachlässigen sollten. Dabei sollten Sie sich auch von der Angst vor negativen Bewertungen nicht abschrecken lassen - denn Ihre Kunden wissen in der Regel, wie mit vereinzelten negativen Bewertungen umzugehen ist. 

 

11. Nutzerverhalten 

Die Analyse des Kauf- und Nutzungsverhaltens Ihrer Kunden ist für Sie und Ihre Besucher gleichermaßen von Bedeutung. Sie möchten in der Regel wissen, welche Produkte Ihre Kunden kaufen, für was sie sich interessieren und welche Artikel sie sich anschauen. Tools wie Econda oder Google Analytics sind hier Ihr bester Freund. Nur wenn Sie wissen, was Ihre Kunden interessiert, können Sie Ihren Shop und Ihren Service darauf ausrichten und zudem gezielt für die verschiedenen Kundengruppen Werbung machen und potenzielle Probleme erkennen.

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