Vorurteile über Shopify

Die größten Shopify-Vorurteile im Faktencheck
 

Mythos vs. Realität 2026

„Shopify ist nur etwas für kleine Shops“
„Man kann nichts individuell anpassen“
„Für B2B taugt es nicht“…solche Aussagen geistern durch die E-Commerce-Welt, oft ohne solide Grundlage.
 

Doch woher kommen diese Vorurteile und wie viel Wahrheit steckt wirklich dahinter?

In diesem Beitrag räumen wir als Shopify Plus Agentur mit den hartnäckigsten Mythen auf, erklären die Hintergründe und geben Ihnen einen klaren, faktenbasierten Blick auf Shopify im Jahr 2026

  1. Vorurteil: „Shopify kann keine mehrsprachigen oder multiwährung fähigen Shops“

    Viele glauben, Shopify sei nur für einfache, einsprachige Shops geeignet. Fakt ist: Shopify unterstützt heute über Shopify Markets und individuelle Multi-Store-Setups die Verwaltung mehrerer Sprachen und Währungen. Große Marken nutzen diese Funktion, um lokalisiertes Shopping-Erlebnis mit regional angepassten Preisen, Zahlungsmethoden und Versandoptionen anzubieten, ganz ohne externe Workarounds.
    → Fazit: Mehrsprachigkeit ist möglich - und sogar mit cleverer Länder-Segmentierung sehr skalierbar.

  2. Vorurteil: „Shopify ist zu standardisiert - keine individuellen Anpassungen möglich“

    Shopify wird oft vorgeworfen, „zu starr“ zu sein, vor allem im Vergleich zu Open-Source-Systemen. Tatsache: Für kleine Budgets wirken Templates und Drag-and-Drop-Editoren oft standardisiert. Mit genug Budget und Expertise (z. B. Shopify Agentur oder Entwickler) sind komplexe, maßgeschneiderte Designs und Funktionalitäten möglich, sogar weit über das Standard-Theme hinaus. Zusätzlich gilt: Shopify nutzt Liquid, eine eigene Template-Sprache. Für tiefe technische Anpassungen braucht es daher oft Entwickler-Know-how, aber keine Grundfunktionalität geht verloren.
    → Fazit: Shopify ist flexibel, nur mit einem etwas anderen Ansatz als klassische Open-Source-Plattformen.
     

  3. Vorurteil: „Shopify versagt bei B2B oder Großhandel“

    Ein Klassiker: Shopify sei nur für B2C geeignet. So sieht die Realität aus: Shopify Plus, die Enterprise-Variante, bietet heute spezialisierte B2B-Funktionen wie kundenspezifische Preisgestaltung, Login-Security, Mindestbestellmengen, Reverse-Charge-Logiken und mehr. Unternehmen mit Millionen-Umsätzen arbeiten erfolgreich im B2B-Segment mit Shopify. → Fazit: Shopify kann B2B, aber je nach Geschäftsmodell lohnt sich frühzeitige Konzeption und ggf. Integrations-Support.
     

  4. Vorurteil: „Shopify eignet sich nicht für große Enterprise-Brands“

    Ein weiterer Mythos ist, Shopify sei nur etwas für kleine Shops. Fakt: Zahlreiche internationale Marken (z. B. Gymshark, AllBirds, Fitbit, Polaroid oder Penguin Books) nutzen Shopify Plus erfolgreich für komplexe, internationale E-Commerce-Strategien.
    → Fazit: Shopify ist skalierbar, von kleinen MVP-Shops bis zu Enterprise-Lösungen.

 

Shopify – Stärken & Schwächen im Gesamtbild

Neben den Vorurteilen lohnt sich ein Blick auf die echten Vor- und Nachteile, die viele unabhängige Reviews bestätigen:

Stärken

  • Schnelle, einfache Einrichtung – ideal für Einsteiger
  • Viele integrierte Funktionen wie Hosting, Sicherheit, Marketing
  • Großes App-Ökosystem mit tausenden Erweiterungen
  • Multi-Channel-Verkauf über Social Media & Marktplätze
  • Zuverlässiger 24/7-Support und hohe Sicherheitsstandards

 

Schwächen

  • Kosten können durch Apps und Fees steigen
  • Begrenzte Anpassungen ohne Entwicklerkenntnisse (Liquid)
  • Abhängigkeit von Dritt-Apps
  • Plattformwechsel ist technisch aufwändig
     

Fazit

Viele Vorurteile über Shopify basieren auf veralteten Annahmen. Richtig konzipiert ist die Plattform heute leistungsstark, flexibel und skalierbar. Entscheidend ist dabei weniger das Tool als das strategische Setup dahinter.

Mit einer klaren E-Commerce-Strategie und der passenden Umsetzung - wie sie 7thSENSE bietet - wird Shopifyzum stabilen Fundament für nachhaltigen Online-Erfolg!