Unternehmen, die keinen klassischen Endkundenshop brauchen, sondern ein Portal für Händler, Filialen oder Vertriebspartner – mit individuellen Preisen, Sortimenten und Bestellprozessen je Kunde. Referenzen wie Kärcher (Händlershops), RIEGLER, Wiha und Max x promo, Logiway und anderen Kunden zeigen, dass wir B2B-Logik (ERP-Anbindung, Kundengruppen, komplexe Preisfindung) genauso beherrschen wie klassisches B2C.
Darauf liegt normalerweise der Fokus:
Bei B2B-Projekten dreht sich fast alles um drei Dinge:
- Kundenlogik,
- Prozesse,
- Systemtiefe
Kundenlogik, weil in B2B kein Kunde wie der andere behandelt wird – individuelle Preise, kundenspezifische Sortimente, Rahmenverträge, Kreditlimits, Rechnungskauf und Freigabe-Workflows sind eher die Regel als die Ausnahme. Ein Händler soll seine eigenen Konditionen sehen, ein Endkunde ganz andere – oft parallel im gleichen Shop.
Prozesse, weil B2B-Bestellungen selten spontane Einkäufe sind: Schnellerfassung über Artikelnummern-Listen, CSV-Upload, Wiederbestellungen aus der Historie, Angebots- und Bestellfreigaben durch Vorgesetzte, Punchout-Anbindungen (OCI, cXML) an die Beschaffungssysteme der Kunden – das alles muss reibungslos funktionieren, weil Einkäufer bei Reibung den Prozess wechseln.
Und Systemtiefe, weil ein B2B-Shop selten für sich allein steht: Er ist meist das Frontend eines gewachsenen Backends aus ERP (SAP, Microsoft Dynamics 365 BC, proAlpha, Sage), CRM (Salesforce, Dynamics), PIM (Akeneo, PIMCORE, Contentserv) und teilweise DMS oder eigenen Konfiguratoren. Die Schnittstellen zwischen diesen Systemen bauen wir in vielen Projekten mit unserer eigenen Middleware 7thSENSE Vortex, damit die Datenflüsse skalierbar bleiben, auch wenn später weitere Länder, Marken oder Systeme dazukommen.