So verwalten Sie Content im E-Commerce

Kürzlich wurde bekannt, dass der Mode-Händler matchesfashion.com 35 Prozent seines Umsatzes durch Content erzielt. Das ist eine ziemlich beeindruckende Zahl und gleichzeitig ein wichtiger Trend, den es zu beachten gilt. Im vergangenen Jahr haben sowohl die New York Times als auch das Wallstreet Journal und Condé Nast eigene Content Agenturen gegründet, die diesen Trend noch weiter anfeuern werden. 

Forschungen von Content Marketing Instituten zur Folge werden etwa 50 Prozent der Unternehmen Ihr Budget für Content Marketing im kommenden Jahr erhöhnen. Eine eindeutige Aussage darüber, wie wichtig Content in der heutigen Zeit für den Umsatz ist.

 

B2B Content Marketing

Die Anzahl an Informationen im Internet wird in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich um 500 Prozent ansteigen. Das bedeutet, dass nur der beste Content die Möglichkeit hat, in der Masse zu überleben. Trotz der steigenden Kosten für die Contenterstellung erscheint dies im Vergleich zu großen Rabatten immer noch als die günstigere Option, um neue Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen und sie zu loyalen Einkäufern zu machen.

Bedauerlicherweise sind aktuelle E-Commerce-Frameworks immer noch nicht wirklich gut darin, umfangreichen Content zu erstellen und zu verwalten. Dieser Umstand ändert sich jedoch glücklicherweise allmählich.

 

Aber welche Möglichkeiten haben Sie hier?

Der einfache Weg

Sie können es sich einfach machen und Wordpress installieren. Anschließend nutzen Sie die Software als CMS um Inhalte rund um Ihr E-Commerce zu erstellen. Diese Option bringt jedoch viele Nachteile mit sich, begonnen bei der Sicherheit. WordPress ist auch dann keine Option, wenn Sie tausende Produkte mit umfangreichen Content-Seiten verbinden müssen.

 

Geringe Time to Market

Sie können Lösungen wie Styla.com nutzen, um gut aussehende Content Seiten oder gar virtuelle Magazine zu erstellen. Diese SaaS-Lösung ermöglicht es Ihnen schnell zu starten. Der Anbieter nutzt moderne Konzepte und Techniken, um User vom Content bis zum Checkout zu konvertieren. So nutzt Styla.com zum Beispiel ein algorithmisches Layout, um Bilder und Texte in Echtzeit zu platzieren, um die höchste Benutzerfreundlichkeit zu erreichen. Außerdem kommt Machine Learning zum Einsatz, um datenbasierte Entscheidungen zur Planung neuer Inhalte so einfach wie möglich zu gestalten.

 

Integrierte Lösungen

Mit der kommenden Version 2.3 von Magento Commerce erhalten Sie das Bluefoot CMS. Dieses ist nicht nur sicherer, sondern auch besser für Enterprise-Lösungen geeignet, als dies bei WordPress der Fall ist. In der Vergangenheit war Bluefoot eine separate Extension für Magento, wurde jedoch von der E-Commerce Plattform aufgekauft und mit dem kommenden Release fest in die Software integriert. Dennoch handelt es sich um eine ziemlich einfache Software.

 

Der Enterprise Weg

Außerdem können Sie natürlich klassische Enterprise PIM-Lösungen wie Pimcore verwenden. PIM steht für Product Information Management. Mit PIM können Sie die gesamten Produktinformationen verwalten. Dazu gehören zum Beispiel Fotos, Übersetzungen, Videos und Produktdatenblätter. Mit dieser Art von Software können Sie sehr komplexe Lösungen erstellen. Es ist sogar möglich, komplette Online-Shops auf Basis von PIM-Software zu entwickeln. PIM-Lösungen sind vor allem dann besonders praktisch, wenn Ihr E-Commerce Portal sehr content-lastig ist.

 

Für welche Lösung Sie sich auch entscheiden, stellen Sie sicher, dass Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie den für Ihr E-Commerce wichtigen Content verwalten.