Die zwei Gesichter der Personalisierung im E-Commerce

Personalisierung von Angeboten ist im E-Commerce ein wichtiger Faktor. 7thSENSE zeigt, worauf zu achten ist und wie stark sich Nutzer beeinflussen lassen

Besonders im Bereich E-Commerce ist die Personalisierung auf den einzelnen Kunden ein wichtiger Faktor. Schließlich lassen sich somit die Umsatzzahlen eines Kunden optimieren und dieser kann zu weiteren Käufen überzeugt werden.

Es gibt unzählige Tools, die anhand der bereits getätigten Käufe, der Besucher-Historie und auch anhand der Beinahe-Käufe und Warenkorb-Inhalte errechnen können, welche anderen Produkte man einem Kunden anbieten kann. Dies funktioniert bis zu einem gewissen Maße auch sehr gut, kann aber dennoch noch optimiert werden. Denn der Besucher einer Seite oder eines Shops hat zwei Gesichter, welche beide vom Shop angesprochen werden sollten.

 

Das erste Gesicht

Dieses Gesicht des Kunden repräsentiert sein Online-Leben und die dort verfügbaren Daten.

Diese sind für Inhaber von Shop-Systemen oftmals leicht zu finden, erhält man doch bereits durch den Besuch des Kunden auf der eigenen Webseite eine Menge dieser Daten. Ob nun die vergangenen Einkäufe, von welchen Seiten der User kam, welche Produkte angesehen wurden, welche beinahe gekauft wurden und welche Produkte zumindest mit einem Blick bedacht wurden.

Verschiedene Algorithmen können aus dieser Unmenge an Daten mit einiger Erfolgswahrscheinlichkeit Produkte ermitteln, welche für den Kunden interessant sind und welche von diesem mit hoher Wahrscheinlichkeit gekauft werden. Somit lassen sich die Umsatzzahlen natürlich mit einfachen Mitteln verbessern. 

 

Das zweite Gesicht

Dieser Teil des Kunden ist dem Verkäufer weitestgehend unbekannt, betrifft es doch das Offline- und Privatleben des Kunden.

Hier können keine Daten gesammelt oder analysiert werden. Hier kann keine Mathematik helfen den Kunden noch besser zu verstehen. Dennoch bietet auch diese Seite des Kunden eine nicht unerhebliche Möglichkeit die eigenen Absätze zu forcieren. Denn in diesem Teil des Lebens kann man als Unternehmen Begehrlichkeiten wecken und Anreize schaffen.

Menschen neigen dazu, an Gewohnheiten festzuhalten. Wenn man dem Kunden, beispielsweise über ein Mailing einen Vorschlag macht, welcher vor allem viel Mehrwert und Nutzen für den Kunden erhält, diesen aber nur indirekt zum Kauf eines Produktes anhält, sondern bestimmte Produkte nur empfiehlt, so kann sich dies ebenfalls förderlich auswirken. Denn Kunden neigen dazu ihre Einkäufe - auch Online-Einkäufe - bei bekannten und als gut befundenen Unternehmen zu tätigen.

Der recht junge AmazonDash-Button ist ein perfektes Beispiel für eine solche Fokussierung auf Produkte und Produktgruppen, bei denen ein Bedarf beim Kunden entwickelt wird.

 

Fazit

Wer beide Gesichter in die Planung seiner Kundenbasis mit einfließen lässt, kann sein E-Commerce deutlich effizienter und vor allem profitabler Gestalten.

Referenzen