Multi Device

Ein Nutzer, viele Endgeräte

Multi Device ist heute Alltag. Das Office mit Internetanschluss besteht aus einer Workstation oder einem Notebook. Unterwegs arbeiten heute viele nur noch mit dem Smartphone. Und das Tablet dient als Ergänzung, kann aber mit einer Dockingstation auch zum Notebookersatz werden. Je nach Verwendung hat der Nutzer immer das passende Gerät an jedem Ort. Betreiber von Websites stellt das vor gewisse Aufgaben. Das Everywhere-Internet hebt die Ansprüche. Wer eine Website bereits von der Workstation besucht hat, möchte den Service auch mit dem Smartphone nutzen.

Um eine Website auf Multi Device umzustellen, sollten die Inhalte angepasst werden. Text-Teaser sollten kürzer sein, um Smartphone-Nutzer anzusprechen. Bilder müssen skalierbar und vergrößerbar sein. Das zwei- oder dreispaltige Layout wird auf dem Smartphone einspaltig. Dynamische Elemente wie Slider helfen dem Benutzer beim Navigieren. Ein weiterer Aspekt ist die Datenmenge. Weil ein schlechter Empfang die Übertragung manchmal behindert, sollten moderne Websites sehr schlank sein. Überflüssige Bilddateien stören nur. Große Header füllen oft den ganzen Bildschirm und können irritieren.

Alles was den Empfang behindert, zu viel Information bringt oder die Benutzbarkeit verkompliziert, sollte weggelassen werden. Eine Multi Device Website lässt sich auch über eine App empfangen. Der Informationskern ist im Idealfall überall der gleiche. Nach dem Prinzip One-to-many muss die Website im Idealfall nur einmal aktualisiert werden, um die neusten Informationen jedem Nutzer bzw. Endgerät zugänglich zu machen. Multi Device ist ein Wettbewerbsvorteil, der sich mit Shoplösungen wie Magento, Shopware oder OXID eSales realisieren lässt. Auch ein modernes CMS wie Typo3 oder Wordpress lässt ein Multi-Device-Design zu. Wer Multi Device verschläft, riskiert einen Aufmerksamkeitsverlust.

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