Verbessern Sie die Webseitengeschwindigkeit für bessere Conversion Rates

Heutzutage haben Menschen keine Toleranz für langsame Webseiten und lange Ladezeiten. Jede Verzögerung, um an den gewünschten Content zu gelangen, führt sofort dazu, dass der User das Laden der Seite abbricht und sich woanders umschaut. Wenn alle Bedingungen, inklusive SEO und Content Qualität, gleich sind, dann wird die schnellere Webseite immer gewinnen. Warum? Weil die Geschwindigkeit einer Corporate Website oder eines Online-Shops einen enormen Einfluss auf alle wichtigen Kennzahlen hat. Wir sprechen hier über Absprungraten, Conversions, Rankings, Page Views und - ganz besonders - über die User Experience. Im Folgenden erläutert 7thSENSE Ihnen, wie Sie die Ladezeiten Ihrer Corporate Website oder Ihres E-Commerce-Systems unabhängig von dem verwendeten Framwork - beispielsweise Shopware, OroCommerce oder Magento - optimieren können.

Webseitengeschwindigkeit oder Ladezeit ist die Geschwindigkeit, die der Content benötigt, um an den Browser übertragen und von diesem angezeigt werden zu können. Viele User haben schon einmal eine Webseite geöffnet, der man dabei zusehen konnte, wie sie sich Stück für Stück aufbaut. Das ist das Paradebeispiel für eine langsame Webseite.

Google nutzt die Seitenladenzeiten als einen Indikator, um Webseiten zu ranken. Lange Ladezeiten bedeuten, dass Ihre Webseite Rankings verliert. Das Ergebnis sind eine schlechtere Sichtbarkeit und eine geringere Conversion Rate.

 

Schnelle Webseiten verkaufen besser

Vertrauen, Kundenzufriedenheit und Conversion Rates werden besser, je schneller eine Webseite lädt. E-Commerce-Seiten haben maximal fünf Sekunden, um einen Kunden zu überzeugen, bevor dieser zumindest darüber nachdenkt, die Seite wieder zu verlassen. Nahezu 40 Prozent der User verlassen eine Webseite bereits nach einer Wartezeit von drei Sekunden - also noch bevor ihr Besuch von Tracking- und anderen Analyse-Tools registriert werden kann. Schlimmer ist jedoch, dass diese Besucher sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihren Mitbewerbern wzuenden, wo sie denselben Content schneller erhalten. Die optimale Ladezeit einer Website sollte also unterhalb der magischen Schwelle von drei Sekunden liegen.

Diese Zahlen stellen je nach dem verwendeten CMS oder E-Commerce-Framework eine echte Herausforderung dar. Doch mit Hilfe ausgeklügelter Optimierungsmaßnahmen und Caching-Systemen sind sie sowohl in Typo3, als auch in Wordpress, Shopware oder Magento realisierbar. Und die Vorteile einer schnellen Webseite sind diese Mühe wert. Mozilla beispielsweise hat es geschafft seinen Webseiten Speed um 2.2 Sekunden zu erhöhen und erhielt in der Folge 15,4% mehr Firefox Downloads. Das bedeutet etwa zehn Millionen extra Downloads pro Jahr. der US-Retailer Walmart erhielt für jede einzelne Sekunde, um die die Ladezeit seines Online-Shops verbessert werden konnte, 2 Prozent mehr Conversions.

Fast alle User verbinden schnelle Ladezeiten mit hoher Kundenfreundlichkeit. Verbessern Sie also die Ladezeiten Ihrer Webseite, dann erhalten Sie damit auch das Vertrauen Ihrer Kunden, noch bevor diese sich überhaupt Ihren Content angeschaut haben.

 

Sechs Möglichkeiten, um die Geschwindigkeit Ihrer Webseite zu verbessern

Page Compression

Sie können die Ladezeiten Ihrer Webseite deutlich verbessern, indem Sie CSS, HTML und JavaScript Dateien komprimieren. Komprimierte Dateien sind kleiner und lassen sich schneller senden. Das reduziert die Gesamtzeit, die für die Verarbeitung der Anfrage benötigt wird.

 

Aktivieren Sie Caching

Wenn der Server eine Anfrage erhält, muss die Webseite für gewöhnlich den Content aus einer Datenbank abfragen, bevor dieser auf dem Bildschirm erscheint. Das benötigt Zeit. Caching speichert vorübergehend eine Kopie der jeweiligen Seite, was dazu führt, dass wiederholte Aufrufe weniger Serverzeit benötigen und das HTML schneller ausgeliefert wird.

 

Optimimieren Sie Bilder und Grafiken

Grafiken von hoher Qualität, wie TIFFs oder BMPs nehmen nicht nur viel Platz ein, sondern wirken sich auch stark auf die Ladezeit der Webseite aus. Indem Sie andere Dateiformate wählen, können Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite verbessern. JPGs sind am besten für die Nutzung auf Webseiten geeignet, da Sie nur eine sehr kurze Verarbeitungszeit benötigen. PNGs sollten Sie für Symbole und transparente Grafiken nutzen, während GIFs sich für einfache Grafiken anbieten. Ebenso wichtig sind aber auch die Abmessungen der Bilder. Wenn Sie Ihre Bilder an deren tatsächliche Ausgabegröße anpassen, dann können Sie viel Speicherplatz sparen. Durch Bildkompression können Sie darüber hinaus Dateigröße und Qualität ausbalancieren.

 

Entscheiden Sie sich für ein Dedicated Hosting

Dedicated (oder dezidiertes) Hosting bedeutet, dass Sie der einzige Nutzer auf dem Server sind. Die gesamte Leistung des Servers steht so ausschließlich für Ihre Internetpräsenz zur Verfügung. Haben Sie einen Online-Shop, der sehr viele Ressourcen benötigt, dann empfiehlt sich auch ein dezidierter Server.

 

Optimieren Sie Ihre Datenbanken

Dieses Vorgehen beinhaltet das Löschen von nicht mehr benötigten Daten und irrelevantem Content aus den entsprechenden Tabellen. Auf diese Weise reduzieren Sie die Datenreste und verringern die Größe der Datenbank, was zu schnelleren Verarbeitungszeiten und einer besseren Performance führt.

 

Optimieren Sie Ihren Code

Hierbei müssen Sie den Code Ihrer Webseite analysieren und langsame Sektionen ausfindig machen. Haben Sie die Probleme erst einmal gefunden, lassen diese sich in der Regel einfach lösen. Nutzen Sie einen besseren Algorithmus oder passen Sie Ihre Programmierung an, um Performance und Geschwindigkeit Ihrer Webseite zu verbessern.

 

Alle diese Vorschläge sollten von einem professionellen Dienstleister durchgeführt werden. Wenn Sie Fragen dazu haben, dann wenden Sie sich einfach an 7thSENSE!

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